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Es
ist ganz still.
Der Wind singt,
kaum hörbar, ein Lied.
Die Amseln, die Rosen, der Tau -
alles glänzt im Morgenlicht.
Vergessen sind die bösen Träume,
der Schrei der Eule, das fahle Licht des Mondes.
Vergessen
ist die Nacht.
Es ist Morgen
geworden, ein neuer Tag,
rein, reich an Gelegenheiten.
Ich strecke
Ihm beide Hände entgegen,
freudig, neugierig, weiss, ich darf hoffen.
Und glauben darf ich: dies ist Dein Tag.
Julia Bach
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